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Holger Grafe bietet interessante Einblicke in die Bedeutung der EU

Holger Grafe bei seinem Besuch am BKO. Holger Grafe bei seinem Besuch am BKO.

Am Donnerstag vor den Ferien besuchte Holger Grafe, Personalleiter der Lennestädter Gustav Hensel GmbH und Co KG, das Berufskolleg in Olpe. Schulleiter Bernard Schmidt begrüßte Herrn Grafe zusammen mit Klassen des Beruflichen Gymnasiums und der Höheren Berufsfachschule Soziales und Gesundheit in der Sporthalle der Schule, wo die Corona-Abstandsregeln für eine große Gruppe leicht eingehalten werden konnten.

Zunächst erläuterte Holger Grafe die Entstehung der Europäischen Union mit den Verträgen von Rom, um danach auf die sieben Erweiterungen, das Schengen-Abkommen von 1985 und auf die Einführung einer gemeinsamen Währung 1999 einzugehen.

Nach diesem historischen Einstieg lieferte der studierte Wirtschaftswissenschaftler Zahlen und Fakten, die die Bedeutung der EU für Deutschland, aber auch für die Firma Hensel belegen. Deutschland ist aktuell das drittgrößte Exportland, etwa jeder 4. Arbeitsplatz hängt vom Export ab. 50% der Waren, die europäische Länder ausführen, kommen aus Deutschland. Aus Sicht der Unternehmer sind die Regelungen der EU sehr wichtig, um diese Exporte abzusichern. Einheitliche Regeln vereinfachen die Arbeit, denn Lieferketten und Vertriebswege werden immer internationaler.

In Deutschland arbeiten etwa 2,3 Millionen Menschen aus einem anderen Land der Europäischen Union in zahlreichen Bereichen, darunter im Pflegebereich, im Handwerk, im Service, in der Landwirtschaft und in der IT-Branche. Umgekehrt leben und arbeiten 1,8 Millionen Deutsche in anderen europäischen Ländern.

Dies ist möglich durch die Freizügigkeit, die jeder EU-Bürgerin und jedem EU-Bürger zusteht. Das bedeutet, dass Menschen in einem anderen EU-Land arbeiten können, ohne dort eine Arbeitserlaubnis beantragen zu müssen. Sie dürfen auch ohne Aufenthaltsgenehmigung dort wohnen und werden wie Staatsangehörige des Aufnahmelandes behandelt.

Holger Grafe führte aus, dass es der Firma Hensel sehr wichtig ist, dass Auszubildende während ihrer Ausbildungszeit ein vierwöchiges Praktikum im Ausland absolvieren. Die Auszubildenden planen den Aufenthalt mit Hilfe des Betriebs, dürfen sich aber das Zielland selbst aussuchen. Ziel ist die Vertiefung ihrer Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelles Wissen zu erwerben und Erfahrung zu sammeln, sich selbst in einer neuen, ungewohnten Umgebung zurecht zu finden.

Die Firma aus Lennestadt unterstützt Kontakt und Austausch innerhalb aller Tochterunternehmen mit einer eigenen Plattform, auf der Fragen und Anregungen in Englisch eingestellt werden können. So kann Know-how wechselseitig in allen Unternehmensteilen weltweit genutzt werden.

Zum Schluss seines Vortrages gab der Personalleiter den Schülerinnen und Schülern noch mit auf den Weg, interessiert zu sein, Sprachen zu lernen und die Möglichkeiten längerer Auslandsaufenthalte zu nutzen.

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